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Interview mit Gaelle Thalmann

 

5 Fragen an Gaëlle Thalmann

Torhüterin A-Nationalmannschaft, FC Basel FrauenGaelleThalmann3

Gaëlle Thalmann sicher musstest du erst mal die vielen Eindrücke der Fussballweltmeisterschaft zuerst verarbeiten. Welches war der eindrücklichste Moment?

Ich habe zwei sehr eindrucksvolle Momente in Erinnerung. Der erste war vor dem Abschlusstraining vor dem ersten Spiel gegen Weltmeister Japan. Als wir ins Stadion gefahren sind, kamen in mir ganz viele Gefühle hoch, weil ich eine harte Zeit hinter mir hatte. Ich habe sehr hart dafür gearbeitet, die Nummer 1 bei der WM zu sein, obwohl ich ein paar Monate vorher mein Kreuzband gerissen hatte. Da habe ich mich einfach nur gefreut, dass es soweit war und in der Kabine hatte ich Tränen der Freude. Der zweite Moment war sicherlich im Achtelfinale gegen das Heimteam Kanada. Das Stadion war voll, ca. 53000 Leute machten Stimmung. Das war Gänsehaut pur, ins Stadion reinzulaufen. Leider mit einem bitteren Ende für uns.

 

 

 

So viel Erfahrung hat wohl keine andere TH der Schweiz. Deine Stationen als TH reichen von Bulle und 5 Schweizer Klubs über Turbine Potsdam, den Hamburger SV, Lokomotive Leipzig, MSV Duisburg, oder den sardinischen Klub Torres zum FC Basel. Wo absolviertest du die qualitativ besten TH-Trainings?

Bei Luwin und bei GC durfte ich jeweils mit Patrick Foletti arbeiten. Seine Philosophie gefällt mir sehr und die habe ich in Italien bei Torres in etwa wieder gefunden. Dort hatte ich einen hervorragenden Torwarttrainer und ich habe auch viele Fortschritte gemacht. Ich durfte im Januar als ich meine Reha zeitweise auf Sardinien machte, wieder mit ihm arbeiten. In Basel bin ich mit Marisa Brunner und Mika Bauch sehr gut aufgehoben.

 

 

Was macht denn ein gutes TH-Training überhaupt aus?

 

Es soll spielnah sein, deswegen muss man nicht nur analytisch, sondern auch situativ trainieren, damit man Entscheidungen trifft, wie im Spiel. Der Spass und die Freude dürfen nie fehlen.

 

Warum sind Schweizer TH so gefragt? Sowohl bei den Männern, wo zurzeit 4 Männer in der 1. Bundesliga spielen, haben auch bei den Frauen in den letzten Jahren 5 TH in deutschen, italienischen oder dänischen Ligen gespielt!

Die Ausbildung in der Schweiz, nicht nur von den Torhütern, ist sehr gut. In der Schweiz wird auf einem guten Level gearbeitet und darauf werden auch andere Länder aufmerksam.

 

 

Wann wirst du TH-Trainerin?

Ich habe bereits erste Erfahrungen gesammelt. Doch ob ich nach der Karriere das wirklich mache, ist noch offen. Wenn ich die Möglichkeit habe, möchte ich aber die Torhütertrainerdiplome absolvieren, damit ich auch neue Inputs bekomme. Die Trainingslehre finde ich spannend, egal ob ich Torhütertrainerin werde oder nicht.

 Veröffentlicht von am 23:01